Die Liquidität im Unternehmen

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Veröffentlicht am 02.16.2016 von

Liquidität beim Start-up

Ein wichtiger Teil der Finanzplanung in der Gründungsphase eines Unternehmens ist die Liquiditätsplanung. Die Liquiditätsplanung ist eine Ableitung der Planerfolgsrechnung und durch sie wird ein kurzfristiger Finanzierungsbedarf für das Unternehmen bestimmt. Wenn ein Startup nicht liquide ist, kann er nicht wirklich geschäftsaktiv werden und existieren. Nur ein gelungener Start-up kann funktionieren, wenn die Planung durch eine garantierte Liquidität so läuft, dass der das auch die Langzeitplanung funktionieren kann.

Viele Jungunternehmer haben genau dieses Problem und machen bei der Liquiditätsplanung Fehler. Meistens liegt es nicht an einem fehlenden Kundenstamm oder an betrieblichen Engpässen, sondern an der Liquidität, die für die ersten Jahren nicht wirklich ausreichend ist. Auch gut gefüllte Auftragsbücher können nichts nutzen, wenn die monatlichen Rechnungen nicht bezahlt werden können und die Mitarbeiter auf ihre Löhne warten.

Ein gelungener Start-up kann funktionieren, wenn die Planung durch eine garantierte Liquidität so läuft, dass der das auch die Langzeitplanung funktionieren kann.

Welche Bestandteile braucht eine Liquiditätsplanung?

Hierzu gehört ein operativer Cashflow, der sich aus den operativen Tätigkeiten zusammensetzt, die einen ständigen Zufluss und Abfluss unterliegen. Als nächstes folgt der investive Cashflow der aus den Einzahlungen von Anlagen besteht und den Auszahlungen für Anlageinvestitionen. Der finanzielle Cashflow setzt sich aus den Einzahlungen von Eigenkapital zusammen und aus den Auszahlungen, die eventuell aus Finanzverbindlichkeiten entstanden sind.

Wie geht man bei der Liquiditätsplanung vor?

Als Erstes sollten Sie den operativen Cashflow aus ihrer Erfolgsrechnung ableiten. Als Folge werden die effektiven Geldflüsse dann zu den jeweiligen entsprechenden Zeitpunkt verwendet und nicht an anderen Punkten. Wichtig ist das jederzeitige Debitorenfristen und die Kreditorenfristen eingesehen und überwachen werden. Nicht zu vergessen ist, dass die Mehrwertsteuer mit in die Erfolgsrechnung eingerechnet wird. Als nächstes muss man den investiven Cashflow vom Kapitalbedarf abrechnen und auch den finanziellen Cashflow von der Finanzierungsplanung abziehen. Aus diesen Einzelschritten setzt sich ein Resultat zusammen, welches mit dem Free Cashflow bezeichnet wird.

Die Erfolgsrechnungen werden dann mit der Liquiditätsplanung eine mittelfristige Rentabilität erreichen

Die Erfolgsrechnungen werden dann mit der Liquiditätsplanung eine mittelfristige Rentabilität erreichen und aus dem Cashflow die richtigen Schritte ergeben, die man als „Lunge“ für ihre Unternehmung bezeichnen kann.

Jeder Unternehmer muss wissen, dass der Kassenbestand in einem Unternehmen nicht ins Minus fallen darf, weil sonst die Folge einer Zahlungsunfähigkeit ist, die sofort alle Beteiligten betrifft. Es ist sehr wichtig im Zusammenspiel dieser Faktoren eine Liquiditätsplanung zu erreichen, die es dem Unternehmer möglich macht, aus liquiden Mittel jederzeit schöpfen zu können und auf den Free Cashflow zu achten. Für die Erstellung eines Liquiditätsplanes und einer ausgefeilten Finanzplanung ist es wichtig einen kompetenten Berater an seiner Seite im Unternehmen zu haben.