Unternehmensformen Schweiz

Home  /  Unternehmensformen Schweiz

Rechtsformen für Unternehmen in der Schweiz

Mit der Wahl der Rechtsform definieren Unternehmensgründer ihre juristischen Rahmenbedingungen und damit auch den künftigen Spielraum ihres Unternehmens auf dem Markt. Das heißt, die Wahl, die die Unternehmensgründer treffen, haben Auswirkungen auf die personellen, die finanziellen, die steuerlichen und rechtlichen Fragen. Es ergeben sich je nach der Wahl der Rechtsform natürlich unterschiedliche Aspekte des Haftungsrisikos, der Kapitalbeschaffung, der Höhe der Steuern und der Buchführung. Die rechtlichen Grundlagen für die verschiedenen Unternehmensformen Schweiz finden sich in erster Linie im Schweizerischen Obligationenrecht (OR). Diese Regelungen sind eindeutig und enthalten alle Regelungen für Personengesellschaften, Kapitalgesellschaften und Sonstige Unternehmensformen Schweiz. In der Schweiz werden dabei folgende Betriebsgrößen Unterschieden: Mikrobetrieben haben 1 bis 9 Beschäftigte und Kleinbetriebe 10 bis 49 Beschäftigte, Mittelbetriebe 50 bis 249 Beschäftigte und Großbetriebe mehr als 250 Beschäftigte. Mikrobetriebe können von ihrer Unternehmensform her natürlich auch eine AG sein oder eine Kommanditgesellschaft. Es kommt bei den Unternehmensformen Schweiz nicht auf die Größe des Unternehmens an, sondern darauf, wie das Unternehmen aufgestellt wurde.

Überlegungen im Vorfeld

Es ist durch die späteren Unternehmensgründer im Bezug auf die Unternehmensformen Schweiz im Vorfeld zum Beispiel zu überlegen, wie das Unternehmen geführt werden soll, ob allein oder mit anderen Personen gemeinsam. Eine weitere Frage ist, ob dem Unternehmensgründer für den Aufbau des Unternehmens auch entsprechendes Kapital zur Verfügung steht. Es gibt eine Reihe von Unternehmensformen Schweiz, bei denen es nötig ist ein Mindestkapital aufbringen zu können, um so firmieren zu können. Bei Aktiengesellschaften beträgt das in den Statuten definierte Aktienkapital mindestens CHF 100.000, davon CHF 50.000 einbezahlt. Eine Einzelfirma oder eine Kollektivgesellschaft ist an derartige Vorschriften nicht gebunden. Einzelfirma und Kollektivfirma gelten als Einsteiger-Rechtsformen und können jederzeit umfirmiert werden. Dies hängt natürlich davon ab, wie schnell das Unternehmen nach der Gründung wächst. Dies ist meist sehr schwer vorherzusagen. Insbesondere wenn in ein absolutes Nischengeschäft investiert wird, stellt sich die Frage, ob die Produkte oder Dienstleistungen von den Verbrauchern so auch angenommen werden. Die Überlegungen welche Unternehmensform gewählt werden soll, hängt aber nicht allein davon ab, ob es nur eine Person ist oder mehrere, die als Gründer auftreten werden. Auch die Art des Produkts oder der Dienstleistung ist entscheidend für die Wahl der Unternehmensformen Schweiz. Hier muss sich der Unternehmensgründer die Frage stellen, wie stark das Produkt bzw. die Dienstleistung von der eigenen Person abhängt. Dies kann letztlich dazu führen, dass vielleicht doch ein Partner mit ins Boot genommen und eine andere Unternehmensform gewählt werden muss. Zu den Überlegungen im Vorfeld der Wahl der Unternehmensformen Schweiz gehört auch die Überlegung, in wie weit ein Unternehmensgründer bereit ist für die Verbindlichkeiten des Unternehmens möglicherweise mit seinem Privatvermögen zu haften. Die Haftungsfrage ist bei den Unternehmensformen Schweiz klar geregelt. Bei Kapitalgesellschaften wird diese Last auf die Gesellschafter bzw. Aktionäre abgewälzt zum größten Teil. Bei Personengesellschaft liegt die Haftung einzig beim Unternehmensinhaber. Wer bereit ist das volle Risiko im Fall eines größeren Verlustes zu tragen, der kann letztlich sehr viele Steuern sparen. Dabei ist aus steuerlicher Sicht für die Wahl der Unternehmensformen Schweiz eine fallbezogene Beurteilung vorzunehmen. Es kann sein, dass das durch die Wahl der Unternehmensform durchaus steuerlichen Vor- und Nachteile erwachsen können. Die Wahl der Unternehmensform hat natürlich eine Auswirkung auf die allgemeinen Buchführungs- und Aufzeichnungsvorschriften, die ein Unternehmen erbringen muss.

Personal- und Steuer-Vorausplanung

Entscheidend dabei, welche Unternehmensformen Schweiz in Frage kommen, ist auch, ob geplant wird Personal einzustellen bzw. die Frage, ob der Unternehmensgründer in den nächsten Jahren überhaupt damit rechnet, dass weiteres Personal zum Einsatz kommen muss. Auch im Bezug auf eine mögliche Steuerlast ist die Frage, welche der Unternehmensformen Schweiz gewählt werden, sehr wichtig von Beginn an. Handelt es sich um Personengesellschaften, wird jeder Gesellschafter veranlagt nach seinem Einkommen- und Vermögensanteil an der Gesellschaft und für sein privates Einkommen und Vermögen. Bei Kapitalgesellschaften wird die Gesellschaft selbst nach Gewinn und Kapital veranlagt und der Aktionär für Aktien, die als Vermögen gelten und für Dividenden, die als Einkommen dienen. Als Einzelfirma kann kein Personal eingestellt werden.